Presse

10. April 2012

Jetzt sind die Krankenkassen am Zug: Arzneimittelpreise öffentlich machen! Merzig (10.04.2012) Zur aktuellen Debatte um die CDU-
Forderung nach „Geheimpreisen für die Pharmaindustrie“ erklärt das Vorstandsmitglied des Verbandes
der Arzneimittel-Importeure Deutschlands e.V. (VAD), Jörg Geller ...mehr

16. Dezember 2011

CC Pharma kommt Ausschluss aus VAD zuvor Merzig (16.12.2011) Der Verband der Arzneimittel-Importeure Deutschlands e. V. (VAD) hat gestern die fristlose Kündigung des Mitgliedsunternehmens CC Pharma GmbH aus Densborn erhalten ...mehr

25. Februar 2011

Importeure betreiben seriöses Geschäft Merzig (25.02.2011) Wie verschiedene Staatsanwaltschaften bestätigten, wird zur Zeit gegen einige Pharmagroßhändler ermittelt ...mehr

21. Mai 2010

Auch Private zahlen mehr Erhöhung des Herstellerrabattes trifft auch privat Versicherte ...mehr

19. Mai 2010

Griff in die falsche Tasche Stellungnahme des Verbandes der Arzneimittelimporteure Deutschland ...mehr

30. April 2010

ENVI-Entscheidung mit Augenmaß VAD begrüßt den Beschluss des Gesundheitsausschusses ...mehr

26. April 2004

Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht
Neuer Rahmenvertrag senkt Importquote für Medikamente auf 5 Prozent - 10 Prozent Ersparnis eingefordert - Arzneimittelimporteure fordern Vereinfachung

Merzig. 26. April (ots) - Zwar musste auch diesmal wieder die Schiedsstelle her, aber mit ihrer Unterstützung haben sich Apotheker und Krankenkassen dann doch auf einen neuen Arzneimittelliefervertrag geeinigt. Ergebnis: Die Apotheker müssen sich ab dem 01.06.2004 nur noch für 5 % ihres Arzneimittelumsatzes mit preiswerten Arzneimittelimporten eindecken. Bis zum 31.05.2004 bleibt es bei der bisherigen Regelung mit einer 7-%-Quote. Da ist nicht nur der Verzicht auf Einsparungen schwer zu verstehen, sondern einiges mehr: Denn in diese 5 Prozent werden - wie es die Gesundheitsreform wollte - nur jene Importarzneimittel hineingerechnet, deren Verkaufspreis mindestens 15 % oder 15 EUR unter dem "Original"-Preis in Deutschland liegt. Damit aber nicht genug: Diese 5 % der Arzneimittel, die 15 % (oder 15 EUR) unter dem deutschen Preis liegen, müssen 10 % "Wirtschaftlichkeitsreserve" erschließen, sprich: 0,5 % des Gesamtumsatzes mit Arzneimitteln einsparen.

Verstanden? Die Rechnung wahrscheinlich, die dahinterstehende Philosophie wahrscheinlich nicht. Es gibt wohl auch keine. Die Pflichteinsparung von 0,5 % wird auf die teuren Importe konzentriert - also eher auf die patentgeschützten Arzneimittel der forschenden Firmen. Was die ja nun bekanntermaßen sehr ungern sehen und deshalb auch gerne die Frage nach der Attraktivität des Forschungsstandortes Deutschland aufwerfen. Warum also nicht gleich den Pflicht-Preisabstand aller Importe auf 10 % festlegen und dann alle Importe einbeziehen? Die Einsparung wäre gleich und die Lasten würden auf die Arzneimittel aller Preisklassen verteilt.

Eine einfache Lösung. Zu einfach wahrscheinlich für die deutsche Gesundheitspolitik. Der Verband der Arzneimittelimporteure Deutschlands (VAD) zumindest gibt nicht auf: Er fordert gerade auch angesichts des neuen Rahmenvertrages, dass der Gesetzgeber den unsinnigen Zwangsabstand von 15 % oder 15 EUR revidiert. Die zukünftigen Vertragspartner hätten es sicherlich leichter.

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