Presse

10. April 2012

Jetzt sind die Krankenkassen am Zug: Arzneimittelpreise öffentlich machen! Merzig (10.04.2012) Zur aktuellen Debatte um die CDU-
Forderung nach „Geheimpreisen für die Pharmaindustrie“ erklärt das Vorstandsmitglied des Verbandes
der Arzneimittel-Importeure Deutschlands e.V. (VAD), Jörg Geller ...mehr

16. Dezember 2011

CC Pharma kommt Ausschluss aus VAD zuvor Merzig (16.12.2011) Der Verband der Arzneimittel-Importeure Deutschlands e. V. (VAD) hat gestern die fristlose Kündigung des Mitgliedsunternehmens CC Pharma GmbH aus Densborn erhalten ...mehr

25. Februar 2011

Importeure betreiben seriöses Geschäft Merzig (25.02.2011) Wie verschiedene Staatsanwaltschaften bestätigten, wird zur Zeit gegen einige Pharmagroßhändler ermittelt ...mehr

21. Mai 2010

Auch Private zahlen mehr Erhöhung des Herstellerrabattes trifft auch privat Versicherte ...mehr

19. Mai 2010

Griff in die falsche Tasche Stellungnahme des Verbandes der Arzneimittelimporteure Deutschland ...mehr

30. April 2010

ENVI-Entscheidung mit Augenmaß VAD begrüßt den Beschluss des Gesundheitsausschusses ...mehr

12. Juni 2008

Pressemitteilung des Verbandes der Arzneimittelimporteure Deutschlands e.V. (VAD)

Merzig, 12. Juni - Zu den Äußerungen des Verbandsvorsitzenden der Versandapotheken Christian Buse angesichts der Vorwürfe, der Apothekenversandhandel begünstigte den Vertrieb gefälschter Arzneimittel, erklärte das Vorstandsmitglied des Verbandes der Arzneimittelimporteure Deutschlands (VAD) Jörg Geller:

“Es lässt sich nicht bestreiten, daß das Problem der gefälschten Arzneimittel primär mit dem zunehmenden Internethandel und auf diesem Markt tätigen unseriösen Anbietern begründet ist.“

Darauf reagiert jetzt die Politik.

Das ist dem Verband der Versandapotheken auch bewusst. Der Versuch seines Vorsitzenden wider besseres Wissen , die Re- und Parallelimporte von Originalarzneimitteln in die Nähe der Fälschung zu rücken, ist plump und verantwortungslos.

Alle Arzneimittel aus Re- und Parallelimporten sind Originale aus der Produktion des jeweiligen Arzneimittelherstellers. Sie unterliegen seiner Qualitätskontrolle und werden bei in der europäischen Union tätigen Großhändlern bezogen. Im Zuge des Kennzeichnungsprozesses werden die importierten Arzneimittel nochmals einer Kontrolle durch den jeweiligen Importeur unterzogen. In der über 30jährigen Geschäftstätigkeit von Arzneimittelimporteuren in Deutschland ist nicht ein Fall bekannt geworden, daß ein Importeur ein gefälschtes Arzneimittel auf den Markt gebracht hätte. So haben die Importeure alleine in 2007 über 33 Millionen Packungen in Deutschland vertrieben.

Folgerichtig hat auch die Bundesregierung in einer Stellungnahme gegenüber der EU-Kommission deutlich gemacht, dass Arzneimittelfälschung nicht durch den Re- und Parallelimport auf den Markt gelangten und es sich um zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte handele, die nichts miteinander zu tun haben. Nach Auffassung der Bundesregierung muss der Parallelimport erhalten bleiben, weil er Wettbewerb schafft und die Solidargemeinschaft der gesetzlich Versicherten um über 200 Mio. Euro jährlich entlastet.

Geller fügte abschließend hinzu, dass er die Nervosität von Buse angesichts der politischen Debatte um die Verantwortung des Versandhandels bei Arzneimittelfälseken auf chungen verstehe. Es sei aber klar, daß Fälschungen auch nicht über zugelassene europäische Vereken auf den Markt gelangen würden, die der Kontrolle der jeweiligen nationalen Aufsichtsbehörden unterstünden. Allerdings müssten die Versandapotheken ihr Problem schon selbst lösen. Das Zeigen auf unbeteiligte Dritte werde den Versandhandelsapotheken eher schaden.

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